Odgers Berndtson seit 50 Jahren erfolgreich im Executive Search

  • Unternehmensgruppe belegt weltweit Rang 6, Rang 3 in Europa und Deutschland sowie Rang 1 in Großbritannien

  • Fokus auch zukünftig auf der Besetzung von Top-Managementpositionen

  • Auswahl und Beurteilung von Kandidaten gewinnt durch Social Media und Digitalisierung zunehmend an Bedeutung

Die Odgers Berndtson-­Gruppe feiert am 09. Mai 2016 weltweit ihr 50-jähriges Bestehen. Das von dem Briten Ian Odgers (*1938) und dem Schweden Per Berndtson (1924-­2008) in Brüssel gegründete Unternehmen ist auf die Suche, Auswahl und Beurteilung von Führungskräften spezialisiert und gehört zu den führenden Executive Search-Gesellschaften weltweit. Mit seinen partnerschaftlich strukturierten und inhabergeführten Landesgesellschaften nimmt Odgers Berndtson eine Sonderstellung unter den Playern des erst in den 50er Jahren entstandenen Executive Search-Markts ein. Die Unternehmensgruppe beschäftigt derzeit rund 1.000 Mitarbeiter an 55 Standorten in 29 Ländern.

"Führungspositionen werden heute zunehmend global besetzt", sagt Richard Boggis-Rolfe, Chairman von Odgers Berndtson und Mitglied im Global Board des Branchenverbandes AESC. "Mit unserer globalen Aufstellung und unseren lokalen Markt- und Branchenkenntnissen können wir ganz wesentlich dazu beitragen, dass unsere Klienten das richtige Führungspersonal für ihre Schlüsselpositionen rekrutieren. Auch zukünftig wird unser Augenmerk daher auf der weiteren Internationalisierung des Beratungsgeschäfts liegen", so der Chairman. Vor kurzem wurden unter anderem Vertretungen in Vietnam und Peru eröffnet.

Die Odgers Berndtson-Gruppe hat ihren Honorarumsatz in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert. Im Jahr 2015 wurden Umsatzerlöse in Höhe von 227 Millionen US-Dollar erwirtschaftet. Damit positioniert sich die Gruppe im weltweiten Executive Search-Markt auf Rang 6. In Europa und Deutschland belegt Odgers Berndtson Rang 3, in Großbritannien ist die Gesellschaft seit Jahren Marktführer. "Auch für das laufende Geschäftsjahr gehen wir von einer positiven Umsatzentwicklung aus", kommentiert Klaus Hansen, Mitglied der dreiköpfigen Geschäftsführung von Odgers Berndtson Deutschland, die aktuelle Unternehmensentwicklung. "In Deutschland werden wir hierfür weitere externe Leistungsträger einstellen, die über nachweislich erfolgreiche Klientenbeziehungen verfügen."

Die fortschreitende Digitalisierung ist auch im Executive Search eine der zentralen Herausforderungen. "Die sozialen Netzwerke haben die Transparenz über Kandidaten und Profile zwar erhöht, jedoch die Auswahl geeigneter Kandidaten komplexer gemacht", urteilt Peter Herrendorf, ebenfalls Geschäftsführer von Odgers Berndtson Deutschland. "Unter dem Stichwort 'Executive Search 4.0' arbeiten wir daher intensiv daran, die im Netz mittlerweile unendlich verfügbaren Daten systematisch auszuwerten und für unseren Search-­Prozess nutzbar zu machen. Der Erfolg einer Besetzung steht und fällt jedoch nach wie vor mit der persönlichen Ansprache und Auswahl der Kandidaten", so Herrendorf.

Seinen Vertrieb will Odgers Berndtson zukünftig noch stärker themenorientiert aufstellen. "Unsere Klienten erwarten von uns, dass wir intensiv mit ihren Herausforderungen und Fragestellungen vertraut sind. Erst danach sprechen wir über die dafür erforderlichen Positionen und Anforderungsprofile", sagt Deutschland-­Geschäftsführer Michael Proft und ergänzt: "Ob und welche Art Chief Digital Officer ein Klient beispielsweise braucht, lässt sich erst sinnvoll entscheiden, wenn man über die digitale Strategie des Unternehmens gesprochen hat."

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