Mit welchen Tools lässt sich Mitarbeiterpartizipation einfordern?

26 Nov 2019

Mit welchen Tools lässt sich Mitarbeiterpartizipation einfordern?

Wie binden Sie Ihre Mitarbeiterschaft ein und nutzen deren Überzeugungen und Ideen? Marcus K. Reif erklärt, welche Tools sich anbieten.

Mit der Digitalisierung ist auch die Kommunikation schneller geworden. Diese Entwicklung sollten Sie jedoch nicht bedauern, sondern für Ihren Vorteil nutzen, denn mit einfachen Stimmungsbarometern lässt sich in wenigen Schritten mit der Mitarbeiterschaft effektiv kommunizieren.

Statisch und aufwendig

Grundsätzlich sollte man bei der Mitarbeiterpartizipation unterscheiden, ob ein Stimmungsbild im Unternehmen eingefangen werden soll oder ob eine kurze Rückmeldung zu einem bestimmten Thema genügt.

Um das Stimmungsbild im Unternehmen zu bestimmen, sind jährliche Mitarbeiterbefragungen sinnvoll. Sie sind natürlich sehr statisch, aber dafür können sie über die Jahre hinweg miteinander verglichen werden.

Schnell und einfach

Alternativ bieten sich Stimmungsbarometer an. Das sind Tools, mit denen sich einzelne Fragen kurz über einen Link, der per E-Mail versandt wird, beantworten lassen. Abgefragt werden kann beispielsweise wie das Befinden im Unternehmen ist: Gab es einen Grund zum Ärgern oder lief eine Sache besonders gut in diesem Monat?

Sie können diese Art von Tool aber auch für Businessfragen nutzen. Welche App erfreut sich im Moment besonderer Beliebtheit? Wo sollte sich das Unternehmen in der Onlinewelt positionieren, um eine junge Zielgruppe zu erreichen?

Das Schöne an einem Stimmungsbarometer ist, dass Sie innerhalb weniger Stunden ein Stimmungsbild über eine sehr spezifische Frage erhalten. Das Einzige, was Sie letztendlich machen mussten, war es, eine E-Mail zu verfassen.

So einfach kann es sein, die Kolleginnen und Kollegen einzubinden. „Jedoch wird dieses Wissen immer noch viel zu wenig in Unternehmen gehoben“, kommentiert Marcus K. Reif.

Rekrutieren, führen, halten in einer neuen Welt

Dieses Video ist Teil einer Serie mit dem Titel: Rekrutieren, führen, halten in einer neuen Welt. Folgen Sie Odgers Berndtson und Marcus K. Reif, um keines unserer Videos zu verpassen. Nächsten Donnerstag sprechen wir über das Belohnen. Wie belohnt man heute richtig und vor allem den Generationen entsprechend?

Marcus K. Reif

Marcus K. Reif ist seit 1997 HR-Experte, People Manager und Recruiter. Er beschäftigt sich beruflich mit moderner Personalarbeit, wozu neben der klassischen Personalrekrutierung auch Employer-Branding, Hochschulmarketing, Social-Media, Personalmarketing, Sourcing oder Talent Management gehören.

Er arbeitete u.a. bei Goldman Sachs, Kienbaum, Ernst & Young, Accenture, Frankfurter Allgemeine Zeitung, TMP Worldwide und Jobpilot. In den Videos teilt er seine Erfahrungen aus seinen beruflichen Stationen.