Führungskräfte wollen innovative Arbeitgeber

16 Apr 2019

Führungskräfte wollen innovative Arbeitgeber

Innovations- und Zukunftsfähigkeit wird zum Entscheidungskriterium bei der Jobwahl / Hoher Mitgestaltungswille unter den Führungskräften in Raum D-A-CH

Angesichts der fortschreitenden Digitalisierung spielt die Innovations- und Zukunftsfähigkeit von Arbeitgebern eine zunehmend gewichtige Rolle bei der Karriereplanung, wie das aktuelle Manager-Barometer der internationalen Personalberatung Odgers Berndtson zeigt. Wichtiger wird für Führungskräfte aber auch die Möglichkeit, an Veränderungen mitzuwirken und den Wandel aktiv mitzugestalten. Unternehmen müssen sich auf zunehmend selbstbewusste und anspruchsvolle Führungskräfte einstellen, die konsequent ihre Karrierechancen suchen und nutzen.

Der Wunsch der Manager im Raum D-A-CH nach einem innovativen, zukunftsfähigen Arbeitgeber, der ihnen die Möglichkeit gibt, an Veränderungen mitzuwirken, zieht sich wie ein roter Faden durch die diesjährige Befragung. So konnte sich die "Mitwirkung an Veränderungen / Tätigkeit in innovativen Unternehmen" als Karrieremotivator, den Odgers Berndtson in der aktuellen Befragung erstmalig erhoben hat, gleich auf Platz 2 etablieren (56,3 Prozent). Aber auch die „Klassiker“ der vergangenen Jahre haben sich bestätigt: Das "Einsetzen persönlicher Stärken/Begabung" liegt mit rund 61 Prozent unverändert auf Platz 1, "Freude an der Führungsaufgabe" belegt mit 53,3 Prozent nun Rang 3 der Karrieremotivatoren.

Großes Identitätsbedürfnis der Manager

Ein Blick auf die Wechselbereitschaft der Manager, die in diesem Jahr auf den höchsten Wert seit Erhebung gestiegen ist (42,5 Prozent), gibt hierzu weiteren Aufschluss. Die Top-3-Gründe für einen Wechsel der beruflichen Tätigkeit sind die "fehlende berufliche Perspektive" (51,0 Prozent), "geänderte strategische Rahmenbedingungen" (48,6 Prozent) sowie die "Zweifel an der Zukunftsfähigkeit des Unternehmens" (38,2 Prozent). Olaf H. Szangolies, Partner bei Odgers Berndtson und Leiter der aktuellen Befragung, kommentiert: "Die Ergebnisse zeigen einerseits das große Identitätsbedürfnis der Manager. Es ist ihnen ganz und gar nicht einerlei, für wen sie arbeiten, wie ihr Arbeitgeber strategisch aufgestellt und für die Zukunft gerüstet ist. Andererseits machen die Ergebnisse deutlich, wie wichtig es für Unternehmen ist, gerade in Zeiten des Wandels mit ihren Führungskräften im Austausch über Karrierewege und -potenziale zu bleiben, denn Führungskräfte befinden sich auf dem Absprung, wenn sie eine nachhaltig andere Auffassung von der strategischen Ausrichtung des Unternehmens haben", so der Berater.

Wichtigste Rahmenbedingung bei einem Jobwechsel: eine innovative Unternehmenskultur

Dies bestätigt auch die Frage nach den Rahmenbedingungen, die für karrierewillige Führungskräfte bei einem potenziellen neuen Arbeitgeber besondere Bedeutung haben: Für fast zwei Drittel der Teilnehmer hat eine „innovationsorientierte Unternehmenskultur“ oberste Priorität. In Startup-Unternehmen ist diese sogar für rund 70 Prozent der Führungskräfte wichtig.

"Hier wird erneut deutlich, wie wichtig den Managern der eigene Beitrag und die Mitgestaltung des digitalen Wandels sind. Da die Innovationsfreude eines Unternehmens ein Indiz für dessen zukünftige Wettbewerbsfähigkeit ist, könnte man diese Präferenz auch dahin gehend interpretieren, dass die Manager einen innovativen Arbeitgeber gezielt zur Sicherung ihres Arbeitsplatzes wählen", sagt Szangolies und resümiert: "So oder so - Unternehmen müssen sich auf anspruchsvolle und aktiv gestaltende Führungskräfte einstellen, die selbstbewusst ihre Karrierechancen suchen - und nutzen."

Zur Methodik des Manager-Barometers:

Odgers Berndtson befragt jährlich sein Executive Panel, das Führungskräfte von Unternehmen aller Branchen und Größenklassen in Deutschland, Österreich und der Schweiz beinhaltet. Ziel der jährlichen Befragung, die Odgers Berndtson bereits zum achten Mal online und anonym durchgeführt hat, ist es, zu ermitteln, was Führungskräfte bewegt, was sie für ihren weiteren Berufsweg motiviert, wozu sie bereit sind und wozu nicht. Die Befragung, die zu den umfassendsten Führungskräfteerhebungen im deutschsprachigen Raum gehört, liefert so wichtige Erkenntnisse zur Einstellung und Motivationslage im deutschsprachigen Management. Am Manager-Barometer 2018/2019 haben 2.460 Manager teilgenommen.

Die vollständigen Ergebnisse des Manager-Barometers 2018/2019 finden Sie zum Download unter www.odgersberndtson.com. Sie können die PDF-Version der Studie auch gern anfordern unter presse@odgersberndtson.de

 

Über Odgers Berndtson:

Odgers Berndtson ist seit mehr als 50 Jahren eines der weltweit führenden Unternehmen für Executive Search und Leadership Assesment. Das Unternehmen sucht Führungskräfte und Spezialisten für Unternehmen in allen Branchen, öffentlichen Verwaltungen und Non-Profit-Organisationen. Odgers Berndtson Deutschland ist inhabergeführt und beschäftigt aktuell 100 Mitarbeiter in Frankfurt und München. Weltweit sind rund 1.000 Mitarbeiter an 62 Standorten in 29 Ländern für Odgers Berndtson tätig. Die Berater arbeiten in international vernetzten Industry Practices, die sich auf die branchenspezifischen Bedürfnisse ihrer Klienten konzentrieren.

Mehr Informationen unter www.odgersberndtson.com.

 


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