Agile Führungsmethoden stoßen bei Managern auf hohe Akzeptanz

13 Dez 2018

Agile Führungsmethoden stoßen bei Managern auf hohe Akzeptanz

Digitale Innovation ist längst in den Unternehmen angekommen, und sie erfordert neue, agilere Methoden. Ein agiles Management soll dabei helfen, auf unerwartete Umbrüche flexibel zu reagieren. Die Führungskräfte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind von den Vorzügen der Agile Leadership überzeugt, wie das aktuelle Manager-Barometer 2018/2019 zeigt.

Was bedeutet Agile Leadership?

Unter „Agile Leadership“ versteht man eine flexible, vernetzte und kommunikative Führungskultur jenseits starrer Hierarchien und Prozesse. Dabei geht es vor allem um die Delegation von Verantwortung an den Einzelnen bzw. an einzelne Teams, aber auch um die Einführung konkreter agiler Methoden wie kurze informelle Projekttreffen („Stand-up Meetings“) oder die Etablierung cross-funktionaler Teams („Scrum“).

"Die Begeisterung, auf die unser diesjähriges Schwerpunktthema bei den Teilnehmern unserer Befragung gestoßen ist, hat uns dabei fast überrascht", sagt Olaf H. Szangolies, Partner bei Odgers Berndtson und Leiter des diesjährigen Manager-Barometers. Drei Viertel der teilnehmenden Manager halten Führungsmethoden der Agile Leadership für sinnvoll und positiv, rund 60 Prozent bestätigen, dass Agile Führungsmethoden in ihrem Unternehmen bereits zur Anwendung kommen.

"Für ein junges Thema wie Agile Leadership ist das eine enorm hohe Verbreitung", kommentiert Szangolies und ergänzt: "Dass Methoden wie das Arbeiten in Teilprojektgruppen ("Kanban") vor allem in den IT-Bereichen der Unternehmen gelebt werden, liegt nahe, kommen doch viele agile Methoden aus der Softwareentwicklung und damit aus der IT selbst."

"Fuck-up" Meetings fehlen

Die Tatsache, dass eine Ermutigung zu konstruktivem Fehlerumgang, so genannte „Fuck-up“ Meetings, weit unten in der Rangliste der angewandten, agilen Methoden stehen, mag daher kommen, dass Fehler in vielen deutschen Unternehmen nach wie vor mit Versagen gleichgesetzt werden. Hier sind uns angloamerikanische Unternehmen noch um Längen voraus", so der Berater.

Agilität erfordert aber nicht nur das Anwenden von Methoden, sondern vielmehr einen tiefgreifenden Kulturwandel in den Unternehmen. Dass die Unternehmen hier auf einem guten Weg sind, zeigt das zentrale Ergebnis der Studie. Es wird deutlich, dass Manager über alle Branchen hinweg aktiv an der Umsetzung agiler Methoden mitarbeiten.

Weitere Details und Ergebnisse finden Sie in dem aktuellen Manager-Barometer 2018/2019.

Download Manager-Barometer 2018/2019

 

Zur Methodik des Manager-Barometers

Odgers Berndtson befragt jährlich sein Executive Panel, das Führungskräfte von Unternehmen aller Branchen und Größenklassen in Deutschland, Österreich und der Schweiz beinhaltet. Ziel der jährlichen Befragung, die Odgers Berndtson bereits zum 8. Mal online und anonym durchgeführt hat, ist es, zu ermitteln, was Führungskräfte bewegt, was sie für ihren weiteren Berufsweg motiviert, wozu sie bereit sind und wozu nicht.

Die Befragung, die zu den umfassendsten Führungskräfteerhebungen im deutschsprachigen Raum gehört, liefert so wichtige Erkenntnisse zur Einstellung und Motivationslage im deutschsprachigen Management. Am Manager-Barometer 2018/2019 haben 2.460 Manager teilgenommen.

 

Pressekontakt

eyetoeye PR Consulting & Communication · Kathrin Lochmüller · im LUXX-Haus, Radilostraße 43, 60489 Frankfurt am Main · Telefon + 49 69 24747100-21 · Mobil + 49 172 9998053 · E-Mail: kl@eyetoeye-pr.de